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Zu viel Wissen macht die Entscheidung nicht leichter.

Kronprinz Raphael Corrino,

Diskurse über die Regierung

 

 

Die kommerziellen Walpelzschiffe, die sich innerhalb des vereisten Polarkreises von Lankiveil aufhielten, waren wie schwimmende Städte, gewaltige Fabriken, die monatelang im stahlgrauen Wasser kreuzten, bevor sie zu den See- und Raumhäfen zurückkehrten, um ihre Fracht abzuliefern.

Abulurd Harkonnen, der jüngere Halbbruder des Barons, zog kleinere Schiffe mit einheimischer Besatzung vor. Für sie war die Waljagd keine Industrie, sondern eine Herausforderung und eine Kunst.

Ein beißender Wind wehte ihm das aschblonde Haar um Ohren und Schultern, während er mit blassen Augen in die Ferne starrte. Der Himmel war eine Suppe aus schmutzigen Wolken, doch er hatte sich inzwischen an das Klima gewöhnt. Obwohl es prächtige und kostspielige Paläste auf anderen Planeten der Harkonnens gab, hatte Abulurd diese kalte, bergige Welt zu seiner Wahlheimat ernannt.

Er war nun schon seit einer Woche auf See und bemühte sich gut gelaunt, die Besatzung zu unterstützen, obwohl er sich äußerlich sehr von der einheimischen Bevölkerung Lankiveils unterschied. Seine Hände waren wund und mit Blasen übersät, die sich früher oder später in Schwielen verwandeln würden. Die buddhislamischen Walfänger schienen verwirrt, dass ihr planetarischer Gouverneur unbedingt mitarbeiten wollte, aber sie hatten bereits von seinen exzentrischen Neigungen gehört. Abulurd hatte noch nie ein Faible für luxuriöse Ausschweifungen gehabt; genauso wenig machte es ihm Spaß, seine Macht zu missbrauchen oder mit Reichtümern zu protzen.

Die Herden der Bjondax-Pelzwale zogen wie schwimmende Bisons durch das tiefe Nordmeer. Tiere mit goldenem Pelz kamen recht häufig vor, doch die Exemplare mit exotischem Leopardenmuster waren äußerst selten. Neben den ratternden Gebetsmühlen und Wimpeln standen Männer im Ausguck und suchten mit Feldstechern nach einsamen Walen zwischen den Eisbergen. Ihre Kollegen, die zur Zeit nichts zu tun hatten, wechselten sich mit den Gebeten ab. Die einheimischen Walfänger suchten sich die Tiere sehr sorgsam aus und töteten nur die mit den besten Pelzen, die die höchsten Preise erzielten.

Abulurd atmete tief durch. Die Luft roch nach Salz und baldigem Schneeregen. Er wartete darauf, dass es endlich losging. Wenn die schnelle Jagd begann, würden der Kapitän und sein erster Maat Befehle brüllen und Abulurd wie einen gewöhnlichen Seemann behandeln. Doch jetzt konnte er nur warten und an sein Zuhause denken ...

Wenn das Walschiff abends schwankend im Wasser lag und gelegentlich Eisbrocken an die verstärkte Hülle schlugen, sang Abulurd Lieder oder vertrieb sich mit einem einheimischen Wettspiel die Zeit, bei dem es darum ging, möglichst viele Perlen zu gewinnen. Und er sprach gemeinsam mit den ernsten, tief religiösen Männern die erforderlichen Sutras.

Die glühenden Heizgeräte in den Schiffskabinen konnten es nicht mit den prasselnden Kaminen im großen Blockhaus am Tula-Fjord oder seiner romantischen Datscha an der Mündung des Fjords aufnehmen. Obwohl ihm die Waljagd Spaß machte, vermisste Abulurd schon jetzt seine stille und starke Frau. Er war seit Jahrzehnten mit Emmi Rabban-Harkonnen verheiratet, und die tagelange Trennung würde ihnen das Wiedersehen nur umso mehr versüßen.

Emmi war von adliger Abstammung, aus einem Kleinen Haus, das seine frühere Bedeutung verloren hatte. Vor vier Generationen, vor der Allianz mit dem Haus Harkonnen, war Lankiveil das Lehen einer Familie ohne weiteren Einfluss gewesen, des Hauses Rabban, das sich vorwiegend um religiöse Belange gekümmert hatte. Die Rabbans hatten Klöster und Eremitagen in den wilden Bergen errichtet, statt die Rohstoffe ihrer Welt auszubeuten.

Vor langer Zeit, kurz nach dem Tod seines Vaters Dmitri, hatte sich Abulurd zusammen mit Emmi nach Arrakis begeben, wo sie sieben unangenehme Jahre verbracht hatten. Sein älterer Halbbruder Wladimir hatte die gesamte Macht des Hauses Harkonnen in seiner eisernen Faust vereinigt, doch nach dem Willen ihres Vaters hatte Abulurd, der freundlichere und kultiviertere Sohn, die Leitung der Gewürzproduktion innegehabt. Abulurd hatte die große Bedeutung dieser Position durchaus verstanden, da die Melange den Reichtum seiner Familie garantierte, aber er hatte niemals die komplexen politischen Nuancen der Wüstenwelt durchschaut.

Abulurd war gezwungen worden, Arrakis in angeblicher Ungnade zu verlassen. Doch ganz gleich, was die anderen sagten, er zog es vor, auf Lankiveil zu leben, wo seine Verantwortung überschaubar war und er die Menschen verstand. Es tat ihm Leid um jeden, der dem Übereifer des Barons auf dem Wüstenplaneten zum Opfer fiel, doch dafür hatte sich Abulurd geschworen, hier sein Bestes zu geben, obwohl er sich noch gar nicht bemüht hatte, seinen rechtmäßigen Titel als planetarischer Gouverneur in Anspruch zu nehmen. Die langweiligen politischen Notwendigkeiten betrachtete er als Verschwendung menschlicher Leistungskraft.

Emmi und er hatten nur einen Sohn, den vierunddreißig Jahre alten Glossu Rabban, der nach der Tradition von Lankiveil den Namen seiner mütterlichen Abstammungslinie übernommen hatte. Bedauerlicherweise hatte ihr Sohn einen recht derben Charakter und schlug mehr nach seinem Onkel als seinen Eltern. Abulurd und Emmi hatten sich stets weitere Kinder gewünscht, aber die Familie der Harkonnens war noch nie sehr fruchtbar gewesen ...

»Ein Albino!«, rief der Mann im Ausguck, ein Junge mit scharfen Augen, dessen schwarzes Haar in einem dicken, gewellten Zopf über seinen warmen Parka hing. »Ein Weißfell, allein – zwanzig Grad Backbord.«

Plötzlich belebte sich das Schiffsdeck. Die Harpuniere griffen nach ihren Neuro-Wurfspeeren, während der Kapitän das Tempo der Motoren erhöhte. Männer kletterten an Deck, beschatteten die Augen und starrten ins Wasser, aus dem die weißen Eisberge wie riesige Backenzähne emporragten. Seit der letzten Jagd war ein ganzer Tag vergangen, sodass das Deck sauber, die Maschinen zur Weiterverarbeitung einsatzbereit und die Männer gespannt waren.

Abulurd wartete, bis er an der Reihe war, durch einen Feldstecher zu schauen. Zwischen den Schaumkronen sah er etwas aufblitzen, das ein Albino-Wal sein mochte, doch es erwies sich als treibender Eisbrocken. Schließlich entdeckte er das Tier, als es auftauchte – ein Bogen aus cremeweißem Pelz. Es war ein junges Tier. Albinos waren am seltensten und wurden bald nach der Geburt aus der Herde verstoßen. Sie erreichten nur selten ein höheres Alter.

Die Männer griffen nach ihren Waffen, als das Schiff auf das Beutetier zuhielt. Die ratternden Gebetsmühlen drehten sich im Wind. Der Kapitän beugte sich von der Brücke. »Wenn wir diesen Burschen mit heilem Pelz fangen, haben wir genug Anteile zusammen, um nach Hause fahren zu können!« Seine Stimme war so voll und resonanzreich, dass es schien, als könnte er damit massives Eis zersplittern lassen.

Abulurd gefiel es, die Freude und Begeisterung in den Gesichtern der Männer zu sehen. Auch er spürte die Erregung der Jagd, und sein Herz pumpte heftig, damit sein Blut in der Eiseskälte nicht gefror. Er verlangte niemals einen Anteil an den Gewinnen einer Waljagd, da er kein zusätzliches Einkommen nötig hatte. Stattdessen ging sein Anteil an die Männer.

Als der Albino bemerkte, dass er verfolgt wurde, schwamm er schneller und hielt auf eine Gruppe von Eisbergen zu. Der Kapitän befahl volle Kraft voraus, und die Schrauben des Schiffes wühlten das eisige Wasser auf. Wenn der Bjondax-Wal abtauchte, würden sie ihn verlieren.

Pelzwale verbrachten mehrere Monate am Stück zwischen den schweren Packeisschollen. Im dunklen Wasser, das von vulkanischen Quellen erwärmt und mit Mineralien angereichert wurde, ernährten sich die Wale von Krill, Sporen und dem reichhaltigen Lankiveil-Plankton, das nur wenig Sonnenlicht zur Photosynthese benötigte.

Mit einem lauten Knall wurde ein Gewehr abgefeuert, das auch auf größere Entfernung zielgenau arbeitete und dem weißen Wal einen Sender in den Rücken pflanzte. Der Albino reagierte auf den Stich und tauchte ab. Der Mann an den Instrumenten veranlasste den Sender, einen Stromstoß abzugeben, worauf der Wal wieder durch die Wasseroberfläche brach.

Das Schiff drehte bei und streifte mit der Steuerbordseite einen Eisberg, doch die gepanzerte Wandung hielt stand. Als sie nahe genug waren, stiegen die zwei besten Harpuniere in Beiboote, schlanke Gefährte mit schmalem Bug und scharfem Kiel, um im Eis die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer schnallten sich an, verschlossen die durchsichtige Schutzkanzel und wurden im Wasser ausgesetzt.

Die Jagdboote hüpften über das aufgewühlte Meer und kämpften sich durch die Eisschollen, aber sie kamen ihrer Beute immer näher. Das große Schiff fuhr einen weiten Bogen und näherte sich aus der entgegengesetzten Richtung. Beide Meisterharpuniere kreuzten vor dem Albino-Wal, öffneten dann die Kanzeln und stellten sich auf. Mit sicheren, präzisen Bewegungen schleuderten sie lange Betäubungsspeere in den Wal, die beim Aufprall ihre lähmende Energie freisetzten.

Der Wal rollte im Wasser und näherte sich dem Walfangschiff. Die Meisterharpuniere setzten die Verfolgung fort, doch nun war das große Schiff nahe genug, dass sich vier weitere Harpuniere über die Reling lehnten. Wie eine disziplinierte römische Legion warfen sie ihre Betäubungsharpunen, worauf der Wal völlig gelähmt war. Die beiden Jagdboote steuerten den pelzigen Koloss an, und die zwei Meisterharpuniere versetzten ihm gemeinsam den Gnadenstoß.

Als die Jagdboote später wieder an Bord gehievt wurden, machten sich die Kürschner und Abdecker bereit, zogen mit Spikes besetzte Schuhe an und kletterten an der Schiffswandung zum treibenden Kadaver hinunter.

Abulurd hatte schon viele erfolgreiche Waljagden miterlebt, aber die Prozedur des Schlachtens war ihm schon immer zuwider gewesen, sodass er auf die Steuerbordseite auswich und nach Norden auf die Gebirgsketten der Eisberge starrte. Die zerklüfteten Formen erinnerten ihn an die steilen Felsen der Fjorde in der Umgebung seines Anwesens.

Das Walfangschiff befand sich an der nördlichsten Grenze der Jagdgründe, die selbst von den Einheimischen nicht überschritten wurde. Die Walfänger der MAFEA wagten sich niemals in diese Breiten, da ihre riesigen Schiffe nicht im tückischen Eismeer navigieren konnten.

Abulurd stand allein an der Reling und bewunderte die kristallene Reinheit des arktischen Eises, in dem sich das getrübte Sonnenlicht zu konzentrieren schien. Er hörte das Knirschen zusammenstoßender Eisberge und blickte auf die Szene, ohne bewusst zu registrieren, was sich am Rande seines Gesichtsfeldes tat. Doch sein Unterbewusstsein beschäftigte sich damit, bis sein Blick schließlich zu einem der Eismonolithen wanderte, einem klobigen Brocken, der eine Spur grauer als die anderen erschien. Er reflektierte etwas weniger Licht.

Abulurd blinzelte, dann holte er sich einen Feldstecher. Er hörte die schmatzenden Geräusche in seinem Rücken, die Rufe der Männer, die die Beute zerlegten, um sie abtransportieren zu können. Doch Abulurd konzentrierte sich ganz auf den treibenden Eisberg und stellte die Öl-Linsen scharf.

Froh über diese Ablenkung von der blutigen Arbeit verbrachte Abulurd mehrere Minuten damit, den schwimmenden Koloss im Detail zu studieren. Die Bruchkanten wirkten viel zu gleichmäßig, als dass sie auf natürliche Weise aus dem polaren Eispanzer gebrochen sein konnten. Außerdem stießen die Eisberge im Wasser ständig gegeneinander, bis es nirgendwo mehr eine glatte Fläche gab.

Dann sah er auf der Höhe des Wasserspiegels etwas, das verdächtig an eine Tür erinnerte.

Er suchte die Brücke auf. »Sie haben doch sicher noch mindestens eine Stunde zu tun, Kapitän?«

Der breitschultrige Mann nickte. »Aye. Heute Abend setzen wir Kurs auf die Heimat. Wollen Sie runtersteigen und sich diesmal am Schlachtfest beteiligen?«

Abulurd musste sich zusammenreißen, da ihm die bloße Vorstellung, sich im Walblut zu wälzen, Übelkeit verursachte. »Nein ... ich würde mir gerne eins der Beiboote ausleihen, um etwas zu erkunden – das ich an einem Eisberg entdeckt habe.« Normalerweise hätte er darum gebeten, dass er von einer Handvoll Männer begleitet wurde, aber sämtliche Walfänger wurden bei der Schlachtarbeit gebraucht. Selbst in diesem kalten, lebensfeindlichen Meer war Abulurd über jede Gelegenheit froh, dem Gestank des Todes zu entrinnen.

Der Kapitän hob verwundert die buschigen Augenbrauen. Abulurd erkannte, dass der Mann gravierende Bedenken hegte, aber darauf verzichtete, sie zu äußern. In seinem breiten Gesicht stand nur der große Respekt, den er vor dem planetarischen Gouverneur hatte.

Abulurd Harkonnen wusste, wie man ein Boot navigierte, da er häufig eigene Ausflüge unternahm, um die Fjorde und die Meeresküste zu erkunden. Also lehnte er das Angebot ab, sich von einigen Walfängern begleiten zu lassen. Schließlich entfernte er sich allein in einem Jagdboot vom großen Walfangschiff. Er fuhr langsam, um nach gefährlichen Eisschollen Ausschau halten zu können. Hinter ihm ging das Schlachten weiter und erfüllte die metallisch riechende Luft mit dem intensiveren Geruch nach Blut und Eingeweiden.

Als er sein Boot durch das Labyrinth aus schwimmenden Bergen steuerte, verlor er sein Ziel zweimal aus den Augen, doch er fand es jedes Mal wieder. Es schien, als hätte sich dieser spezielle Brocken nicht von der Stelle bewegt, seit er ihn zum ersten Mal bemerkt hatte. Er fragte sich, ob er auf irgendeine Weise verankert war.

Er legte mit dem Boot an der rauen Oberfläche an und machte es fest. Dieser seltsame Monolith hatte etwas Unwirkliches, als würde er überhaupt nicht in diese Umgebung gehören. Vorsichtig verließ Abulurd das Boot und trat auf die nächste waagerechte Fläche, und plötzlich wurde ihm klar, wie exotisch dieses Objekt war.

Das Eis war nicht kalt.

Abulurd ging in die Knie und berührte das, was oberflächlich betrachtet wie milchiges Eis aussah. Er klopfte mit den Fingerknöcheln dagegen. Offenbar handelte es sich um irgendeinen Polymer-Kristall, eine feste, halb durchsichtige Substanz, die äußerlich wie Eis wirkte – aber nur fast. Als er mit einem Fuß aufstampfte, hallte unter ihm der gesamte Eisberg nach. Wirklich sehr ungewöhnlich.

Er ging weiter und kam hinter einer zerklüfteten Ecke an die Stelle, wo er ein gleichmäßiges geometrisches Muster entdeckt hatte, ein Viereck aus feinen Rissen, die den Eindruck einer Zugangstür machten. Er starrte das Gebilde an, bis er eine Vertiefung mit einem Öffnungsmechanismus fand, der beschädigt schien, möglicherweise durch die Kollision mit einem echten Eisberg. Er suchte nach einem Aktivierungsknopf, und als er darauf drückte, glitt die trapezförmige Tür zur Seite.

Er schnappte nach Luft, als ihm ein intensiver Zimtgeruch entgegenschlug, ein markanter Duft, den er sofort identifizieren konnte. Während seiner Jahre auf Arrakis hatte er ihn häufig genug gerochen. Melange.

Er atmete noch einmal bewusst ein, um sich ganz sicher zu sein, dann wagte er sich in den düsteren Korridor. Der Boden war glatt, als wären hier viele Menschen ein- und ausgegangen. Ein geheimer Stützpunkt? Ein Außenposten? Ein verborgenes Archiv?

Er stieß auf zahlreiche Räume, in denen sich Nullentropie-Container stapelten, versiegelte Behälter mit dem blauen Greifenwappen des Hauses Harkonnen. Ein Gewürzlager seiner Familie – und niemand hatte ihm etwas davon gesagt. Ein Übersichtsplan zeigte, wie tief das Lagerhaus unter die Wasseroberfläche reichte. Direkt vor Abulurds Nase hatte der Baron auf Lankiveil ein riesiges illegales Lager angelegt!

Mit einer solchen Menge von Gewürz hätte man das gesamte Planetensystem mehrmals kaufen können. Abulurd wurde schwindlig, er konnte das Ausmaß des Schatzes, über den er gestolpert war, gar nicht erfassen. Er musste nachdenken. Er musste mit Emmi reden. Mit ihrer stillen Weisheit wäre sie in der Lage, ihm den Rat zu geben, den er jetzt brauchte. Gemeinsam würden sie entscheiden, was zu tun war.

Obwohl er die Walfänger für ehrliche und zuverlässige Männer hielt, konnte ein solcher Vorrat selbst die besten von ihnen in Versuchung führen. Abulurd machte sich hastig auf den Rückweg, schloss die Tür und kletterte ins kleine Boot.

Er prägte sich die Koordinaten ein und kehrte zum Walfangschiff zurück. Als der Kapitän ihn fragte, ob er etwas gefunden hatte, schüttelte Abulurd den Kopf und zog sich in seine Privatkabine zurück. Er konnte sich nicht darauf verlassen, dass die anderen Männer ihm nichts anmerken würden. Ihm stand noch eine lange Reise bevor, bis er wieder bei seiner Frau war. Ach, wie sehr er sie vermisste, wie sehr er jetzt ihre Weisheit brauchte!

 

* * *

 

Als sie am Hafen im Tula-Fjord anlegten, bekam Abulurd als kleine Entschädigung die Leber des Pelzwals vom Kapitän geschenkt. Es war nur ein geringer Wert im Vergleich zum Anteil am Pelz des Albinos, den er der Besatzung überlassen hatte.

Dann saßen Emmi und er zum ersten Mal seit einer Woche wieder beim gemeinsamen Abendessen im Blockhaus. Abulurd war abgelenkt und wartete ungeduldig darauf, das die Köchin endlich mit ihrer Arbeit fertig wurde.

Die köstliche, dampfende Walleber wurde auf zwei vergoldeten Silbertabletts serviert und war von Bergen aus gesalzenem Fadengemüse und einer Beilage aus geräucherten Austernnüssen umgeben. Am langen Esstisch konnten bis zu dreißig Gäste bewirtet werden, doch nun saßen Abulurd und Emmi nebeneinander an einem Ende und bedienten sich selbst von den Tabletts.

Emmi hatte ein freundliches, breites Gesicht, wie es für Lankiveiler typisch war, und ein eckiges Kinn, das weder hübsch noch reizvoll war. Dennoch bewunderte Abulurd es. Ihr Haar war von reinstem Schwarz und hing gerade herab; es war knapp über den Schultern waagerecht geschnitten. Ihre runden Augen hatten die tiefbraune Färbung von poliertem Jaspis.

Abulurd und seine Frau gesellten sich häufig zum übrigen Personal im gemeinschaftlichen Speisesaal, um sich an den Gesprächen zu beteiligen. Doch nachdem Abulurd soeben von einem längeren Waljagdausflug zurückgekehrt war, wusste jeder im Haushalt, dass sie an diesem Abend lieber unter sich bleiben wollten. Abulurd hatte keine Bedenken, seiner Frau vom großen Geheimnis zu erzählen, das er im Eismeer entdeckt hatte.

Emmi war schweigsam, aber nicht, weil sie nichts zu sagen hatte. Sie dachte gründlich nach, bevor sie sprach, und nur, wenn sie wirklich etwas mitzuteilen hatte. Jetzt hörte sie ihrem Mann zu, ohne ihn auch nur ein einziges Mal zu unterbrechen. Als Abulurd zu Ende erzählt hatte, saß sie schweigend da und dachte über seine Worte nach. Er wartete einige Zeit ab, dann fragte er sie: »Was sollen wir tun, Emmi?«

»Diese Reichtümer müssen gestohlen sein, und zwar aus dem Anteil des Imperators. Vermutlich befindet sich das Lager schon seit Jahren an diesem Ort.« Sie nickte, um ihre Ansichten zu unterstreichen. »Du solltest dir auf keinen Fall die Hände daran schmutzig machen.«

»Aber mein eigener Halbbruder hat mich hintergangen.«

»Er verfolgt damit zweifellos einen Plan. Er hat dir nichts gesagt, weil er weiß, dass dein Gewissen dich dazu zwingen würde, es zu melden.«

Abulurd kaute auf einem Bissen Fadengemüse und spülte ihn mit einem Schluck caladanischen Weißweins hinunter. Emmi genügten die geringsten Hinweise, um genau zu erkennen, was er dachte. »Aber mein Gewissen zwingt mich dazu!«

Sie dachte eine Weile nach, dann sagte sie: »Wenn du die Aufmerksamkeit auf dieses Gewürzlager lenkst, kann ich mir viele Möglichkeiten vorstellen, wie es uns schaden könnte, wie es den Menschen von Lankiveil oder deiner eigenen Familie schaden könnte. Es wäre besser gewesen, wenn du es niemals gefunden hättest.«

Er blickte in ihre jaspisbraunen Augen, um nach irgendeinem Anzeichen der Versuchung Ausschau zu halten, aber er erkannte darin nur Besorgnis und Vorsicht. »Vielleicht möchte Wladimir Steuern sparen, oder er hat es nur unterschlagen, um die Kassen des Hauses Harkonnen zu füllen«, spekulierte sie mit ernstem Gesicht. »Trotzdem ist und bleibt er dein Bruder. Wenn du ihn an den Imperator verrätst, könntest du großes Unglück über dein Haus bringen.«

Als Abulurd eine andere mögliche Konsequenz erkannte, stöhnte er leise. »Wenn der Baron verhaftet wird, müsste ich die Leitung aller Besitztümer der Harkonnens übernehmen. Falls wir das Arrakis-Lehen behalten dürfen, müsste ich entweder dort oder auf Giedi Primus leben.« Unglücklich nahm er einen weiteren Schluck Wein. »Keine dieser beiden Möglichkeiten sagt mir zu, Emmi. Es gefällt mir hier sehr gut.«

Emmi legte ihre Hand auf seine. Sie streichelte ihn, dann hob er ihre Hand an seine Lippen und küßte sie. »Also gibt es für uns nur eine mögliche Entscheidung«, sagte er. »Wir wissen, dass das Gewürz hier ist ... aber wir lassen es, wo es ist.«

Dune - Frühe Chroniken 02 - Das Haus Harkonnen
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